Rubi, ich bin nun der STAR der Familie!?


Einzug in München am 17. April: bin völlig erschöpft, erst mit Familie Kellner spazierengehen, dann 1 1/2 Stunden Autofahrt, dann wieder in der neuen Heimat spazierengehen mit meinen neuen Freunden. Denken denn alle, daß ich nie müde werden? Werde mich vorsichtshalber mal am Wochenende von meiner allerbesten Seite zeigen, damit ich auch endlich ein geborgenes Zuhause habe.



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1. Woche: Ich springe schon auf die Couch und versuche Tisi (große Schwarze) von ihrem Platz zu vertreiben. Gehe viel spazieren, Herrchen nimmt mich fast überall mit hin. Ansonsten bleibe ich ganz brav mit Tisi und Oscar alleine in der Wohnung.
2. Woche: So nun werden die doch wohl endlich alle mal kapieren - ICH BIN DER BOß! Es kommt keiner mehr ohne Gekläffe in die Wohnung. Wehe dem, es traut sich jemand in die Nähe von Oscar, den werde ich anknurren und vertreiben, denn Oscar ist nun mein bester Freund. Wir schmusen und spielen. Tisi hat immer noch nicht kapiert wer der Chef hier im Hause ist. Und das Essen könnte auch mal schneller auf den Tisch kommen, dauert immer viel zu lange. Muß meinem Herrchen dann erst mal Dampf machen und kläffen, durch die Wohnung fegen und ggf. die Zeitung zerreißen.
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3. Woche: Tisi spielt mit mir - herrlich. Es macht doch mehr Spaß mit ihr zu spielen als mit Oscar (tut immer wie ein Opa, kurz spielen und wieder Schluß). Im übrigen kann ich Sitz, Komm und Platz - wenn es Leckerli oder Wiener gibt gehorche ich superschnell . Momentan üben wir Warten. Wenn mir aber ein anderer Hund vor die Augen kommt, renne ich doch ersteinmal hin. Muß doch zeigen, wer ich bin. Ganz nach dem Motto "Schau mir in die Augen Kleiner". Ich hoffe nur, daß wirklich alllllllle Hunde auch meine wahre Größe erkennen.
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4. Woche: Es geht mir suuuper. Fühle mich so richtig wohl hier. Bekomme reichlich Auslauf, Futter, Schmuseeinheiten, Spielstunden. Kenne inzwischen fast alle Hunde hier und ganz bestimmt jeden Hasenbau. So läßt es sich leben. Nächste Woche fahren wir gemeinsam in den Urlaub. Dort kann ich dann auf dem Grundstück so richtig toben und das Grundstück und meine Liebsten beschützen.
Im übrigen habe ich noch nie etwas kaputt gemacht (außer Zeitungen), melde mich, wenn ich raus muß. Dann bringe ich entweder die Leine oder Schuhe. Bin beim Autofahren mustergültig.
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Ich bin der Schönste, Klugste, Frechste und Liebste - nun wissen es auch alle anderen, die mich kennengelernt haben.
Ich wünsche all meinen Kameraden in Spanien und in der ganzen Welt, daß sie auch mal so ein Glück haben werden wie ich. "Tiere-in-Spanien" macht das schon, nur Geduld.
Euer Rubi (im Geheimen heiße ich auch Kasper, Frechdachs oder Süßer) :-)
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