Die Geschichte von Poti

Das ist Poti, sein Name ist in Wirklichkeit Potitos Whitie – im Sinne von weisser Brei. Denn als er zu uns kam, war es damals das Einzige was er fressen konnte. Er wurde zusammen mit anderen Katzen auf einer Baustelle am Raval in Barcelona aufgelesen. Damals konnten nicht alle dort herausgeholt werden, denn man musste über einen Zaun klettern und man konnte die Rettungsaktion für einen Raubzug für Baumaterial halten.
Poti war körperlich sehr mitgenommen und der Test auf FIV war positiv. Aber man wollte den Test nach einiger Zeit unbedingt wiederholen und so sass Poti wochenlang allein und abgeschieden in einem Käfig bis zu es ihm körperlich wieder besser ging.

Doch das Testergebnis war wieder positiv und nachdem er kastriert wurde, kam er in eine Gruppe mit immundefizienten Katzen. Als er kastriert werden sollte, entwischte er in der Nacht aus dem Käfig und als der Tierarzt am nächsten Morgen kam, erschrak Poti sich dermassen, dass er wie ein Verrückter um die Ecke raste und mit der Nase gegen eine Glastür rannte.

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Aber sein Leidensweg war noch nicht zu Ende. Nachdem er einige Zeit mit den anderen Katzen zusammenlebte, bekam er einen Abzess zwischen den Schulterblättern. Damit die Wunde gut verheilen konnte, wurde er wieder separiert und war monatelang in einem 1 Quadratmeter kleinen Bad nur mit einem kleinen Luftschaft. Er musste schon damals sehr viel Schmerzen im Maul gehabt haben. Einmal am Tag kam jemand, um ihn zu füttern und seine Wunde zu versorgen. Das war alles, was er vom Leben hatte.

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Bei Martinas letzten Besuch in Barcelona sah sie ihn in dem klitzekleinen Bad und entschloss sich, ihn mit dem nächsten Tiertransportflug nach Frankfurt kommen zu lassen um ihn auf Pflege zu nehmen. So kam er nach Deutschland und seine ersten Erkundigungen in seinem vorübergehenden Zuhause sahen so aus:

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Leider frass Poti von Tag zu Tag weniger, er nahm immer mehr ab und schien Schmerzen beim Fressen zu haben. Wir brachten ihn in die Tierklinik und nachdem er eine Cortisonspritze bekommen hatte, konnte er noch am gleichen Abend mit Heisshunger über sein Futter herfallen. Wie schlecht es ihm ging zeigen auch diese Fotos, er muss wochenlang mit Schmerzen im Maul gelebt haben, war still und in sich gekehrt:

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Heute geht es ihm wieder gut, wie man auf den Fotos unten sieht. Er ist ein total lieber und verschmuster Kater, der die Nähe des Menschen sehr mag und auch braucht. Wegen der anderen Katze, die kein FIV hat, muss er wieder allein im Schlafzimmer leben. Doch nachts darf er mit im Bett schlafen und das geniesst er auch sichtich. Die Wunde auf seinem Rücken ist fast verheilt, damit er es nicht wieder aufkratzen kann, trägt er noch einen Verband.

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Wir wünschten Poti ein Leben in einer Wohnung, in der er sich endlich frei bewegen kann. Mit Menschen die ihm die notwendigen Streicheleinheiten geben und die viel Zeit mit ihm verbringen. Poti kann gern zu anderen immundefizienten Katzen. Er ist ein tatendurstiger, nach Zuneigung schmachtender Kater, etwa 3 Jahre jung. Gegen Hunde, die Katzen mögen, hat er auch nichts einzuwenden.

Poti wurde adoptiert und ist in ein Haus umgezogen, wo er sich frei bewegen kann
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