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Pitu ist ja jetzt schon ein paar Tage bei uns und bis jetzt kann ich
"fast" nur positives Feedback geben.
Mit Biene versteht er sich jeden Tag besser, wobei es hier eher an
Biene liegt, als an Pitu. Er ist sehr lieb und freundlich zu ihr. Sie
ist eine alte Zicke und kann auch den Biss noch nicht ganz vergessen.
Beim Gassi gehen sind sie schon ein Herz und eine Seele und alles was
Pitu macht, will Biene auch machen. Sie versucht ihn auch immer
anzustiften, kleine Tiere zu jagen aber für so was ist Pitu überhaupt
nicht zu haben.
In der Wohnung bringt Pitu Biene ständig sein Bällchen, den Biene aber nur angewidert ansieht. Mit den Meerschweinchen kommt er bestens klar. Er ist ein sehr lieber Hund. Wir können teilweise super entspannt Gassi gehen ohne Leine, er hört sehr gut. Auch wenn er gerade nach einer Maus wühlt ich muss nur Pfeiffen, schon ist er wieder da. Ich muss sagen, das mein alter Rüde nicht ganz so kooperativ war. Er hat sich da nur ungerne stören lassen und gerne mal auf Durchzug gestellt. Am Stall klappt alles perfekt. Da fühlt er sich richtig wohl. Wie auch Biene, ist Pitu gerne draußen. Mit dem Hund im Stall (ein alter Pitbull Terrierer) versteht sich Pitu super. Die zwei spielen und vertragen sich, kriegen allerdings beide von Biene eins auf die Mütze, wenn sie zu wild spielen. Biene ist der Chef. Obwohl das schon lustig aussieht, wenn ein Pitbull und ein Boxermix von einer älteren Yorki-Hündin eins drauf kriegen. Das einzige unschöne ist, das er sehr aggressiv auf andere Hunde reagiert, ob an der Leine oder ohne, wenn er einen Hund trifft, schnappt er erst mal zu, ohne abzuwarten ob das Freund oder Feind ist. Das hat er mit Biene auch gemacht bei der ersten Begegnung und bei Budges seltsamerweise gar nicht, aber Budges ist der liebste Hund und sicher auch der liebste Pitbull den ich kenne, und das obwohl er fast 4 Jahre im Tierheim gesessen hat. Allerdings ist es schon so, das wir vom total ausrasten etwas runter gekommen sind auf ein eher mittleres Spektakel. Das beste aber ist, der Hund geht zwischen 19:00-20:00 Uhr ins "Bett" und pennt bis zum nächsten Morgen ohne auch nur einmal aufzustehen. Ich hatte ihm extra was zum schlafen vor meinem Bett zurecht gemacht, aber der pennt so fest im Wohnzimmer, das er das gar nicht mitkriegt, wenn ich ins Bett gehe. Und Gassi gehen will er dann auch nicht mehr. Auch jetzt waren wir ca. 50 Minuten draußen, Biene liegt in der Sonne und putzt sich, Pitu pennt fest. Ach so und in die Hundeschule muss er erst mal weiterhin gehen, bis wir die Sache mit den anderen Hunden in den Griff gekriegt haben.
Viele Grüße
Christina
Update Juni 2007: |
| Vor einigen Wochen haben wir angefangen, Pitu an das Mitlaufen am Pferd zu gewöhnen. Wir sind spazieren gegangen, Michi zu Fuß und ich bin die Stute geritten. Wir sind die normale Hunde-Spazierstrecke gelaufen und dann nur mal in einen Feldweg abgebogen, eine Strecke galoppiert und Pitu ist schön mitgelaufen. Heute habe ich es dann endlich gewagt. Das Wetter war durchwachsen, es regnete zwischen drin. Ideales Wetter für uns, da die Gefahr, das andere Hunde-Spaziergänger uns über den Weg laufen relativ gering war. Wo wir immer lang reiten, begegnen wir selten Menschen. Pitu war Spitze, er lief am Pferd wie ein alter Hase, er hat das einfach toll gemacht. Da gab es überhaupt nichts auszusetzen. Er hat auf's Wort gehorcht, obwohl uns tatsächlich eine Spaziergängerin mit Hund begegnet ist. Pitu hat den Hund gesehen, ist aber mit mir ganz brav weitergeritten und nicht los gerannt. Dafür hätte mich aber fast das Pferd abgesetzt. Sie ist es nicht gewohnt, das der Hund bei Fuß läuft am Pferd, in jeder Gangart. Das hatte Pitu auch nicht gemacht, als wir das Pferd mit zum Spaziergang genommen haben und Biene und MIchi dabei waren. Sie ist gewohnt, das der kleine Hund hinter ihr her rennt und mein alter Spitz lief immer voraus und Pitu hatte es die ganze Zeit auch so gemacht. Aber daran gewöhnt sie sich bald. Pitu hat alles richtig gemacht. |
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