Endlich komme ich dazu mich mal wieder zu melden und Ihnen allen ein frohes und glückliches Neues Jahr zu wünschen und Ihnen für Ihre weitere Arbeit alles Gute zu wünschen. Wir haben mit Hebe, dem Hund Lena und drei Freunden, sowie deren Kater Figo das Silvesterfest auf der Insel Hiddensee verbracht. Hebe hat sich hervorragend verhalten, auch wenn sie sich gegenüber Figo natürlich wie eine Furie aufgeführt hat und ihn, auf nur zwei Beinen stehend, verhauen hat und die ganze Ferienwohnung für sich in Anspruch genommen hat. Die doch sehr lange Autofahrt von Leipzig bis in den Hohen Norden Ostdeutschlands hat sie gut überstanden, obwohl sie wirklich kein Autofan ist. Ganz warm eingepackt war dann die anschließende Fährfahrt (auf Hiddensee darf man keinen Privat-PKW mitnehmen) und vor allem die Kutschfahrt zur Ferienanlage schon spannender. Die beiden Zugpferde wurden aus dem Korb heraus eingehend angestarrt.
Ansonsten war sie sehr artig und hat sich gleich wie zu Hause gefühlt. Der Jahreswechsel verlief sehr ruhig, da wenig geknallt wurde. Wir waren dann mit Hebe und Lena noch fast zwei Tage in Greifswald, was auch sehr gut klappte und sind dann wieder zurückgefahren. Am 5.1. stand dann Hebes Kastration an (vielen Dank nochmals für den Zuschuß), die sie zum Glück gut überstanden hat, auch wenn sie
am Abend nach der OP große Schmerzen hatte und sehr unsere Nähe gesucht hat. Nachts wollte sie unbedingt unter unserer Bettdecke zwischen uns
liegen, was dazu führte, dass wir ganz verkrampft lagen, um sie beim Umdrehen nicht zu berühren und Schmerzen auszulösen. In der zweiten Nacht (tagsüber war sie immer unter Beobachtung) hatte sie sich schon die ersten Fäden gezogen, der Bauch blieb jedoch weiterhin zu und nun ist alles verheilt und Hebe rennt schon wieder durch die Wohnung.

Sie ist mittlerweile sehr aufgeweckt und hat großes Vertrauen zu uns. Am meisten liebt sie die Schlafenszeit, weil sie uns dann 8 Stunden ganz
nahe bei sich hat. Sie rast abends regelrecht ins Bett (natürlich nach dem Fressen), um dann sofort unter die Decke zu springen und sofort zu schnurren. Auch tagsüber sind wir eigentlich immer gemeinsam in einem Zimmer und ansonsten plärrt sie solange, bis alle beisammen sind. Das Plärren hat sie wirklich für sich entdeckt und setzt es gezielt ein, um ihren Willen zu bekommen oder um uns in ihre Fänge zu locken. Sie ist jedoch so süß, dass wir ihr sowieso nicht wiederstehen können. Auf ihr Futter und die ganzen verschiedenen Leckerlies und vor allem die Kaustangen ist sie total versessen, so dass wir den Konsum dieser Leckereien steuern müssen, damit sie gerade jetzt nach der Kastration keine Gewichtsprobleme bekommt und es für das einzige Hinterbein nicht zu schwer wird.

Wie Hebe ihr Beinchen wirklich verloren hat, wissen wir zwar alle nicht, aber es scheint sie, soweit man das bei einem Tier so sagen kann, immer noch zu beschäftigen, da sie jetzt immer mal aus tiefen Schlaf weinend aufwacht und dann aufgeregt/hektisch ihren Beinstumpf leckt. Das muss alles sehr schlimm für Hebe gewesen sein, aber ihre Lebenslust hat sie
nicht verloren und wir bemitleiden sie keineswegs, sondern nehmen sie so wie sie ist. Wir sind sehr froh sie bei uns zu haben und wollten uns nochmals bedanken, dass Hebe letztlich wirklich zu uns ziehen konnte.

Wir haben endlich auch mal einige Fotos von uns und Hebe angehängt, die vielleicht eine kleine Erinnerung an Hebe sind.

Herzliche Grüße senden Ihnen
Finn und Maud mit Lena und Hebe