| Unsere Hundeadoption | |
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Nachdem bei unserer erst fast 10 Jahre alten Rauhaardackelhündin der vorhandene Tumor geplatzt war, mussten wir „Maxi“ traurigerweise erlösen. Nun werden wir sie erst wieder jenseits der Regenbogenbrücke wiedersehen können ( http://www.treue-hundeseelen.de/gedicht2.htm ). Um unseren Schmerz zu lindern haben wir uns entschlossen kurzfristig wieder einen Hund bei uns aufzunehmen. Also gingen wir auf die Suche. |
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| Nachdem wir im Internet auf die Seiten der Helfer der Hunde im Ausland geraten waren, war es uns schnell klar: Wir müssen einem dieser Hunde helfen und einer „Armen Pfote“ zeigen, dass nicht alle Menschen schlecht sind. Das Internet wurde also immer wieder gewälzt. So sehr uns das Leid dieser Tiere berührte, und man am liebsten allen Tieren helfen würde, hat sich der Familienrat (Unsere beiden 10 und 12 Jahren alten Kinder und wir) für die Foxterrier-Mix-Hündin „Foxi“ entschieden. |
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| In der Hoffnung den Hund nun schnell in die Arme nehmen zu können, nahmen wir Kontakt mit www.tiere-in-spanien.de auf. Foxi war noch nicht vermittelt – Gott sei dank-, so konnten wir unseren Adoptionswunsch vorbringen. Kurzfristig kam auch ein ehernamtlicher Mitarbeiter bei uns vorbei, um sich davon zu überzeugen, dass wir dem Hund auch ein hundegerechtes Zuhause bieten können. Für uns war nun alles getan und es begann das große Warten: Hoffentlich geht es „unserem“ Hund auch gut, denn er war noch in der Tötungsstation, der Perrera. Hoffentlich bekam er genug zu trinken und zu fressen, hoffentlich, hoffentlich, hoffentlich... Aber leider ging es nicht ganz so schnell wie wir es uns gewünscht hatten. | |
| Erst mussten noch Impfungen erfolgen, ein Platz im Flieger musste frei sein, die Telefonleitung zur Perrera musste wieder funktionieren, damit die Abholung vorbereitet werden konnte, es gab so viele Hindernisse und immer wieder hieß es: Leider noch nicht. Zahlreiche Telefonate und Überlegungen wie wir noch helfen könnten fanden statt, aber es ging nur langsam weiter. Nach knapp zwei Wochen kam jedoch die frohe Botschaft: Der Hund kann in der Perrera abgeholt werden und ein Flugpate hat sich bereit erklärt den Hund mitzubringen. Na endlich, unserer Wunsch wird wahr und Foxi kommt am Samstag um 23:00 Uhr am Flughafen an. |
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| Kurz vorher trafen wir uns dann mit einem wiederum ehrenamtlichen Helfer am Flughafen und erledigten noch schnell vorher den Papierkram. Und dann kam er, unserer Flugpate mit der Hundebox. Mit etwas flauem Gefühl schauten wir durch die Gittertür und steckten einen Finger vorsichtig in die Box. Dieser wurde sofort abgeschleckt und zwei fröhliche Knopfaugen schauten uns an, ein Schwanz wedelte immer wilder und Freude kam auf. Nicht nur bei uns, sonder auch bei Foxi. Die Box wackelte immer stärker und stärker und rutsche sogar vom Gepäckwagen. Aber auch dass störte den Hund nicht. Nach ihrer Befreiung aus der Box schoss sie in die Arme aller und schien jetzt schon unendlich glücklich zu sein, dass sie nicht mehr allein sein musste – und wir auch! | |
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Auf dem Weg in ihr neues Zuhause kroch sie nach und nach auf den Schoß und genoss es sichtlich gekrault zu werden. Sie schien Glück gehabt zu haben, denn wahrscheinlich durch Ihr Temperament war sie nicht eingeschüchtert und freute sich riesig über menschlichen Kontakt. Zuhause flitze sie durch alle Räume und krabbelte in jede Ecke, steckte ihren Kopf mit ihrer dicken schwarzen Nase in alles was es zu erkunden gab und dies alles ohne uns aus den Augen zu lassen. Jede unserer Bewegungen wurde aufgenommen und ständig hatten wir Foxi zwischen den Beinen oder sie sprang wieder an uns hoch. Nach einem Nachtspaziergang war es nun Zeit zu schlafen. Foxi bekam ihren Schlafplatz im Körbchen neben dem Bett zugewiesen. Aber jedes mal wenn wir die Augen zumachen wollten kam Foxi schauen, ob wir auch noch da waren |
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| Sie sprang dabei auf/in/über das Bett und schleckte uns durchs Gesicht oder steckte ihre kalte Nase tief in ein Ohr und freute sich immer wieder aufs neue dass wir noch da waren und reagierten. Um zwei Uhr sagte dann meine Frau: Lass sie schlafen wo sie will, sonst kommen wir nie zum schlafen. Foxi schlief dann glücklich mit mir Rücken an Rücken und alle waren zufrieden. | |
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Heute ist Foxi 5 Tage bei uns und das erste Resümee: Ø Foxi heißt nicht mehr Foxi sondern Antonia (Der Name Foxi war uns zu einfach, ein besonderer Hund sollte einen besonderen Namen erhalten, der auch ein bisschen spanisch klingt, denn da kommt sie ja her) Ø Antonia schläft mittlerweile natürlich brav neben dem Bett, meistens jedenfalls! Ø Sie bettelt nicht, gehorcht schon sehr gut, versteht sich mit allen andern Hunden Ø Spielt toll mit den Kindern und ist sehr lieb und anhänglich Ø Geht schon ohne Leine und kommt sofort wenn man sie ruft – trotz Sprachwechsel....
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| Wir könnten noch viele gute Eigenschaften von ihr aufzählen, sie ist ein wahrer Sonnenschein der uns sehr dabei hilft über den Verlust des Hundevorgängers hinwegzukommen. Natürlich muss sie auch noch viel lernen, denn ihr ungestümes Wesen muss noch in rechte Bahnen gelenkt werden. Aber bei dem was wir bisher mit ihr erlebt haben machen wir uns keine Sorgen, dass sie dies nicht alles schnellstens lernen wird. |
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Aber was wir absolut nicht verstehen ist: Was müssen das für Menschen sein, die einen solchen tollen Hund oder auch andere Tiere einfach aussetzen oder wie auch so oft auch sogar „wegwerfen“!?!? Unseren besonderen Dank möchten wir hiermit auch an alle diejenigen aussprechen, die mittelbar und auch unmittelbar zu unserer und aller anderen „Adoptionen“ beigetragen haben. Unsere Bewunderung gilt allen den aufopfernden, unermüdlichen und selbstlosen Helfern, die den Tieren ein besseres Leben ermöglichen. Danke, danke,
danke im Namen aller denen ihr helft! Köln, im Mai 2005 Familie Kreimer |
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