Aus dem schüchternen "Knochen mit Haut Bündel Bela" ist mein Traumhund geworden. Sechs Wochen ist sie jetzt bei uns. Sie ist wunderbar charmant und klug, wißbegierig und unaufdringlich. Am Ende der dritten Woche hatte ich das Gefühl, dass unsere Beziehung so gefestigt sei, dass ich sie von der Leine lassen könnte. Und es klappte gut. Mittlerweile hört sie auch auf Pfiff, kommt immer. Nur manchmal, wenn das Mauseloch so sehr interessant ist oder tatsächlich ein anderer Hund sie unglaublich anmacht, kommt sie etwas verzögert.

In Wald und Flur ist sie eine wahre Sausemaus, die wunderbar mit anderen Hunden spielt und rennt,rennt, rennt. Letzthin nahm sie es sogar mit einem Whippet auf. Dass sie ihn nicht einholen konnte, hat sie ziemlich geärgert und sie jagde mit einer hohen "Verbellkläffe" hinter ihm her. Im Haus ist Bela sehr ruhig, liegt überwiegend in ihrem Korb. Sie bellt überhaupt nicht, nur beim Spielen.

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Bela lernt Kommandos und neue Dinge des Lebens sehr schnell: Auto mitfahren, neben Pferd und Rad herlaufen, mit einer Gruppe Menschen mitwandern... Natürlich ist sie kein Wunderhund. An Neues führe ich sie langsam heran, bin z. B. mit Pferd und Hund erst an der Hand spazieren gegangen, um mich beim dritten Mal aufs Pferd zu setzen. Beim vierten Mal lief Bela ohne Leine nebenher. Sogar im Hotel waren wir schon mit ihr. Ohne Probleme, aber natürlich mit ihrer Decke und ihren Requisiten, blieb sie alleine im Zimmer. Unser Gastgeber, dem ich meine Telefonnummer hinterlassen hatte, rief mich beim Essen an, um mir mitzuteilen, wie wunderbar ruhig unser Hund schliefe. Bei der Abreise schlug er scherzhaft vor, Bela doch bei ihm zulassen.

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Ja, eine Woche in der Stadt haben wir auch schon hinter uns. So viele Menschen, Autos, Radfahrer waren am ersten Tag ungewohnt für sie. Aber schon am zweiten Tag tat sie so, als wenn sie schon immer dort leben würde. Besuch zu bekommen und zu Besuch zu gehen ist mit Bela kein Problem. Wenn sie verstanden hat, dass man länger bei Freunden verweilt, legt sie sich recht schnell irgendwo ab und tritt erst wieder in Erscheinung, wenn man aufbrechen möchte.

Kurz und gut, Bela ist ein wunderbarer Begleithund geworden, der sehr viel Freude macht.
Ja, den ein oder anderen Ängstlichkeitsrückschlag gibt es auch. Gestern z. B. bekam sie einen Stromschlag am Zaun einer Pferdekoppel. Den ganzen Tag lief sie mit eingezogenem Schwanz herum und war beinahe so ängstlich, wie in den ersten Tagen. Die arme Maus. Aber heute ist das Leben wieder in Ordnung.


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Eine Draufgängerin wird sie nie werden, ihre Grundängstlichkeit behalten. Aber schließlich haben wir Menschen auch verschiedene Charaktere.

Anbei schicke ich Ihnen vier Fotos mit Bela in verschiedenen Lebenslagen.

Herzliche Grüße aus Düsseldorf

Carola Deppe
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