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Wir brauchen immer noch Spenden für Hannah

Update vom 13. März:

 

gestern wurde Hannah geröngt und eine beginnende Kallusbildung am herausgebrochenen Wirbel ist zu erkennen, wie leider auch ein herabgesenktes Kreuzbein mangels Halt durch den fehlenden Wirbel. Die Zeit wird zeigen, wie Hannah damit wird laufen können.

Nachmittags war die Physiotherapeutin bei Hannah und wir müssen nun viel mit ihr arbeiten, vor allem sehr viel dehnen und sie zur Bewegung animieren. Hannah liegt zu viel und nicht nur die Muskeln verkümmern, auch die Sehnen verkürzen. Da sie das Aufstehen leider nicht wiederholt, robbt sie halt, Hauptsache, sie ist aktiv und fängt wieder an, ihren Körper zu spüren.

Das operierte Vorderbein macht uns Sorgen, denn Hannah steht dort nicht mehr auf der Pfote, sondern hat das Bein bis zum Gelenk durchgedrückt. Da ist eine schlimme Arthrose sicher. Wir stellen Hannah schon einmal auf Traumeel und Zeel ein; damit wird sie vielleicht, hoffentlich irgendwann ohne weitere Schmerzmittel laufen können.

Jetzt brauchen wir viel Geduld...

 

Update vom 10. März:

 

Hanna steht

Seit einigen Tagen schon stellen wir Hannah jeden Tag hin, ohne daß sie sich alleine hätte aufrichten können.

 

Nun aber heute morgen: Weil sie Pipi muß, nimmt Hannah alle Kraft zusammen und stellt sich zum ersten mal nach 36 Tagen in ihrer Box alleine hin :-))) Das Schlimmste scheint nun wirklich geschafft - wir sind so glücklich.

 

Am Freitagmorgen wird die Wirbelsäule geröntgt - feste Daumen drücken !

 

 

 

Update vom 6. März:

 

Hannah steht

Morgen wird der wohl letzte Tierarzt-Hausbesuch stattfinden, dann sind wir auf uns gestellt. Ich kann Hannah noch immer nicht hochnehmen oder hinstellen, aber mein Sohn lernt das fleißig! Die Brandwunden sehen so prima aus, daß wir sie nun selbst versorgen können. Am 12.3. kommt eine Physiotherapeutin ins Haus, die mir beibringen wird, mit Hannah zu arbeiten. Heute hat Hannah ihre allerersten Schritte seit dem Unfall gemacht, viereinhalb Wochen ist der Unfall her. Ihre Muskeln schmerzen sie arg und ihre Beine zitterten, aber sie bewegte sich vorwärts (und herrlicherweise regte das auch direkt die Darmtätigkeit an :-), und zwar auf allen 4 Beinen. Natürlich wird die Box noch lange ihr Zuhause sein, aber die Momente, in denen sie draußen steht oder kleine Schritte geht, werden immer länger werden. Bald werden wir die Wirbelsäule röntgen und uns ein Bild von der Callusbildung machen können. Ich schicke Euch Fotos und ein Video von unserer mageren Maus, die danach vor Erschöpfung erst mal zwei Stunden lang tief und fest geschlafen hat.

 

 

 

Update vom 25. Februar:

 

Hannah Hannah's Brandwunden heilen hervorragend, d.h. sie granulieren zu und an den Rändern ist deutlich rosa Haut zu sehen. Ihre Wirbelsäule bereitet Hannah noch immer Höllenschmerzen, aber es gibt kleine Zeichen und Momente, in denen wir ahnen, daß alles wieder ins Lot kommt. Wegen großer Aufregung am Wochenende hat Hannah für einen Moment gestanden! Sie war ebenso fassungslos wie wir und ein Freund half ihr dabei, sich vorsichtig wieder hinzulegen. Für ihre Muskulatur und ihren Kreislauf ist es prima, daß sie durch die ganze Box robbt und immer da sein will, wo etwas los ist. Eine falsche Bewegung läßt sie aber laut aufschreien.

 

Weiterhin bleibt das Hochgehoben-Werden sowie das Getragen-Werden (durch meine Tierarzt und seine Tierarzthelferin) das Schlimmste und Hannah schreit bereits, wenn der Doc durch die Tür hereinkommt. Hannah's Kotabsatz habe ich endlich einigermaßen im Griff, seit ich sie fast flüssig ernähre (Fleischwasser, Kondensmilch, Öl, Milchzucker...). Sobald es möglich sein wird, Hannah hochzuheben, zu tragen und zu transportieren, wird die Wirbelsäule geröntgt und entschieden, wie es hier weitergehen wird. Ihre Reflexe sind vollständig vorhanden. Inzwischen protestiert Hannah entweder lautstark oder fiepend gegen das Eingesperrt-Sein und ist nur einigermaßen zufrieden, wenn eine Käfigtür offensteht - was bedeutet, daß jemand an der Tür sitzen muß...:-)


Auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön an alle, die sich Gedanken machen und die Geld und Windeln/Unterlagen und Medikamente spenden ! Bitte habt Verständnis dafür, daß mir neben Hannah, meinem Rudel und meinem (Ganztags-)Job nicht viel Zeit bleibt, zu mailen und zu telefonieren.


Ich bin Euch wirklich sehr dankbar.
Ein ganz besonderes DANKE geht an ganz besondere Menschen, meine Freunde Ari und Wolfgang, die täglich und ständig für Hannah im Einsatz sind und alles andere beiseiteschieben. Als ich am Wochenende ausfiel, packten sie kurzerhand ihre Hunde und versorgten Hannah, mein Rudel, meinen Haushalt und mich. Ari's Mama verlegt gerade ihren Urlaub, um nach Abreise meines Sohnes nach seinen Semesterferien zwei Wochen lang bei Hannah zu sein.

 

Wir brauchen immer noch Spenden für die Versorgung und die zweite Operation. Bitte beteiligen Sie sich an Hannah's OP und spenden Sie – am besten online mit dem Spendenformular oder per Überweisung auf unser Konto: Tiere in Spanien e.V. – Sparkasse Oberhessen, BLZ 518 500 79, KTO 106 008 523 – Spendenzweck: Hannah's OP

Jeder noch so kleine Betrag hilft uns sehr!

 

 

Update vom 18. Februar:

 

Hündin Hannah Es gibt nicht wirklich viel Neues zu berichten. Der Doc ist endlich mit der Entwicklung der Brandwunden zufrieden, es heilt halt sehr langsam. Wir sind nicht sicher, ob Hannah wegen der Wirbelsäule oder wegen der Brandwunden so schrecklich schreit, wenn sie bewegt wird (herausnehmen aus der Box und zum Tisch tragen, hochheben an Schulter und Po zum Verbinden nach Versorgen der Brandwunde am Bauch, zurücktragen in die Box - immer zu zweit).

Inzwischen verbindet sie den Doc so sicher mit furchtbarem Schmerz, daß das Pipi schon läuft und sie schreit, wenn er auf die Box zugeht. Während der Wundversorgung (auf dem Rücken liegend) hält sie ganz still und sagt keinen Mucks. Erst wieder beim Hochheben (zwei halten und einer verbindet), also ist es womöglich eher die Wirbelsäule.

Ihre Reflexe an beiden Hinterbeinen sind weiterhin stark vorhanden. Allerdings verkümmert ihre Muskulatur natürlich; der Doc will aber das Training/die Physiotherapie/was auch immer erst mit mir besprechen, wenn es soweit ist. An Schwimmen zum Beispiel ist nicht zu denken, solange die Wunden nicht geschlossen sind. Ich interpretiere die Tatsache, daß sie anfängt, ständig an den Wunden lecken zu wollen, mal einfach dahingehend, daß es vielleicht juckt, weil es heilt (???). Also nachts und zwischendurch muß sie leider einen Kragen tragen. Aber es muß nicht der blöde Trichter sein (mit den Rändern könnte sie sich an den Wunden sehr weh tun), sondern ich habe den Thorni-Kragen Zuhause.

Was sonst ? Naja, organisieren ist alles. Heute bin ich im Büro und ein befreundetes Ehepaar ist mit ihren Galgos bei mir; er ist derjenige, der Hannah unter dem Auto hervorgezogen hat und sie ist Krankenschwester, Hausbesuch sollte also gut gehen. Morgen arbeite ich von zuhause aus, Donnerstag kommt meine Freundin und Hundesitterin Ari den ganzen Tag mit ihren Hunden, Freitag wieder von zuhause arbeiten. Morgens kann ich nur mit meinen Hunden spazierengehen, wenn jemand sich aufraffen kann, im Morgengrauen zu mir zu kommen (meist meine Freundin Ari). Nachmittags oder abends gehe ich mit meinen Hunden oder fahre zur Hundewiese, wenn jemand kommt. Hilfsangebote dieser Art sind verdammt rar. Wenn ich dann einen Anruf bekomme, der sagt: "Wie kann ich helfen ? Was kann ich tun? Bei Hannah bleiben ? O.k., ich komme, was soll ich tun ?", dann sage ich Ja und Danke...

Falls jemand irgendwie an diese Inkontinenz-Unterlagen kommt - immer her damit; davon brauchen wir mehr als meine Freundin Kim mir schicken kann. Ansonsten (falls jemand günstig drankommt) Novalgin (Tropfen oder Tabletten egal), Previcox, große Windeln (nicht zum Anziehen, geht wegen der Brandwunden nicht, nur zum drunterlegen). Kurze Mail an eva-brueck@web.de

Gerade der erlösende Anruf: Hausbesuch fertig, Hannah hat es für heute überstanden und hat sogar ohne Einlauf selbst Kot abgesetzt (war also endlich genug Kondensmilch im Futter...), super. Doc war zufrieden - ich telefoniere später mit ihm. Ich weiß nicht, was die Hausbesuche kosten, aber ohne sie müßte Hannah in der Klinik sein. Und auch mein TA (der auch an den Karnevalstagen und trotz geschlossener Praxis jeden Tag von zuhause aus anreiste, nur für Hannah :-)) sagte, daß es ihr zuhause natürlich besser ginge als in der Klinik...

 

Meine Freundin hat einen Ebay Shop zu gunsten von Hannah ins Leben gerufen, damit alles finanziert werden kann. Vielleicht gibt es noch viele Tierfreunde, die auf diese Weise helfen möchten - zum Ebayshop

 

 

Update vom 11. Februar

 

Meine Entscheidung, Hannah zuhause zu haben, war richtig. Mein Tierarzt kommt jeden Tag, um den Verband auf den Brandwunden zu wechseln. Hannah bekommt nun auch Valium für die Nacht, aber gerade ist sie recht munter und mein Tierarzt hat ihren "Käfig" umgeräumt, will heißen, die zu vielen weichen Kissen entfernt und es etwas fester gemacht, so daß sie sich vorne aufrichten kann :-) Sie ist unglaublich tapfer und es bricht mir das Herz, sie schreien zu hören. (Ja, und die Nächte sind nicht gerade so, daß es zur Erholung reicht...

 

Brandwunden

6-8 Wochen wird das nun so sein. Nach 6-8 Wochen in einer Klinik wäre Hannah vollkommen traumatisiert, das geht einfach nicht. Meine Freundinnen sitzen zur Zeit Stunde um Stunde neben Hannah, während ich arbeite oder mit meinen Hunden raus muss oder helfen beim Verbandwechsel. Hier sieht man die Brandwunden an ihrem Bauch.

 

Hannah braucht später eine Physiotherapie und/oder Schwimmen; wer weiß, ob Hannah mit dem Beinchen und dem verknöcherten Wirbel schmerzfrei laufen kann. (Ich hab' schon einen Kinderwagen zuhause, für später, damit sie wenigstens mal etwas zu Schnuppern bekommt...

 

Hannah nach OP

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Hannah gut verpackt

 

 

Update vom 9. Februar:

 

Röntgenbild1 Hannah wurde an der Pfote operiert und ist mittlerweile wieder in der Pflegestelle. Die andere OP steht noch an. Eva berichtet:

 

Ich kann noch nicht sagen, ob es dauerhaft möglich ist, Hannah zuhause zu behalten; es ist kaum zu ertragen; Hannah kommt nur zur Ruhe, wenn ich neben ihr sitze, sonst nicht. Ich kann sie NICHT bewegen, weder hochheben noch aus der Transportbox nehmen, noch überhaupt so weit anheben, daß eine Unterlage gewechselt werden kann. Hannah schreit bei jeder Bewegung. Ihre Brandwunden sind so schlimm und so großflächig, daß ich sie nicht versorgen kann. Dies kann nur von meinem Tierarzt mit Hausbesuch gemacht werden.

 

Habe die ganze Nacht an ihrer Box gesessen, sie hat viel geweint. Sie hat jetzt Schmerzmittelpflaster und ich darf ihr 3x am Tag Novalgin geben. Ich habe um etwas Sedierendes gebeten, wenn mein Tierarzt morgen kommt und versuche zur Zeit, eine Schülerin oder Studentin zu finden, die den ganzen Tag bei Hannah sitzt, wenn ich arbeite. Da ich sie nicht transportieren kann, fällt alles andere aus. Ich versuche, sie nicht wieder in die Klinik bringen zu müssen, brauche aber Unterstützung dabei.

 

Wir brauchen immer noch ganz dringend Ihre Hilfe, bitte spenden Sie für die 2. OP von Hannah, am besten online mit dem Spendenformular oder per Überweisung auf unser Konto: Tiere in Spanien e.V. – Sparkasse Oberhessen, BLZ 518 500 79, KTO 106 008 523 – Spendenzweck: Hannah's OP

 

Pania hatte einen Autounfall

 

Pania wird von Ihrer  Pflegemama liebevoll Hannah genannt. Am Dienstag hatte die kleine Hündin einen Autounfall. Den Unfallhergang schildert die Pflegestelle so:

Gerade Hannah habe ich ständig im Blick und auf sie passe ich am besten und am meisten auf. Weil sie so eine Stöbernase ist, die draußen weder ihr Rudel noch ihren Menschen registriert, kann sie nur auf der eingezäunten Wiese ohne Leine laufen.


Als wir nach Hause fahren wollten, leinten wir die Hunde an, um zu unseren Autos zu gehen und die Hunde einzuladen. Es war schon dämmerig und ich kann nicht sagen, ob eventuell ein Kaninchen der Auslöser dafür war, daß Hannah plötzlich so schnell nach vorne preschte, daß sie sich losriss und über die Straße rannte. Hannah rannte direkt vor ein Auto. Dieses bremste zwar wirklich schnell, aber Hannah war doch unter das Auto geraten und hing mittig darunter fest. Ich habe noch nie in meinem Leben irgendein Lebewesen so schreien hören.

Wir hatten keine Chance, Hannah unter dem Auto hervorzuziehen und brauchten schrecklich lange, um einen Wagenheber zu organisieren und das Auto hochzubocken. Endlich konnten wir Hannah befreien und rasten in die Tierklink - sie schrie auf der ganzen Fahrt. Das Schlimmste, was mir je mit meinen Hunden passiert ist.

Hannah OP Hannah kam sofort an den Tropf und es wurde ein Blutbild und erste Röntgenbilder gemacht, nachdem sie ein Schmerzmittel bekommen hatte. Keine inneren Blutungen, aber ein zertrümmertes rechtes Vorderbein.

 

Das erneute Röntgen am nächsten Tag unter Narkose zeigte zwar keine weiteren Frakturen an ihren Beinen, aber eine angebrochene Wirbelsäule.

Hannah hat nun zwei Operationen vor sich, die Fraktur am Vorderbein, die nicht warten kann und die Operation an der Wirbelsäule, bei der mit einer im Körper verbleibenden Titanschraube das angebrochene Stück zurück in die Wirbelsäule gedrückt und fixiert wird.

Da Hannah sich auf keinen Fall bewegen darf, kann ich sie nicht nach Hause holen. Wenn sie erst wieder daheim ist, wird sie mit regelmäßiger Physiotherapie, die ich selbst mit ihr durchführen kann, nach wenigen Monaten ihre normale Lebensqualität zurückerhalten!

 

Die geschätzten Kosten für die Behandlung, den Klinikaufenthalt und die Operationen belaufen sich auf 2.500,- €.

 

Bitte glaubt mir, daß es sich absolut und hundertprozentig lohnt! Hannah wird wieder die Alte; ihr Rückgrat weist eine durchgehende Linie auf und sie hat die beste Chance, daß alles gut wird. Ich wünschte, ich hätte sie bereits wieder bei mir.

Ich werde Euch auf dem Laufenden halten. Lieben Gruss von Hannah's Pflegemama Eva.

Liebe Tierfreunde, bitte lasst uns auch dieses Mal nicht im Stich. Gerade jetzt haben wir hohe Unkosten wegen der Aufnahme von über 20 Hunden aus Pamplona.

 

Hannah ist am Donnerstag am Bein operiert worden, die OP ist sehr gut verlaufen. Sie hat aber starke Schmerzen und muss ja nun auch noch an der Wirbelsäule operiert werden, wahrscheinlich schon am Samstag oder Sonntag.

 

Bitte beteiligen Sie sich an Hannah's OP und spenden Sie – am besten online mit dem Spendenformular oder per Überweisung auf unser Konto: Tiere in Spanien e.V. – Sparkasse Oberhessen, BLZ 518 500 79, KTO 106 008 523 – Spendenzweck: Hannah's OP

Jeder noch so kleine Betrag hilft uns sehr! Schauen Sie sich das Video von Hannah und dem Gelände an, helfen Sie mit, dass Hannah wieder rennen kann. Herzlichen Dank!



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