Antje's-Tagebuch

 

Antje

 

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Lucille

Auf gepackten Koffern sitzt Lucille und wartet auf das Traumzuhause, wo man sich nichts sehnlicher wünscht, als dieser kleinen Prinzessin (die ganz viele Teufelchen auf der Schulter zu sitzen hat, die alle mitkommen wollen!) den Himmel auf Erden zu bereiten.

 

Lucille hat einen langen schweren Weg hinter sich um zu dem strahlend lebensfrohen Hundekind zu werden das sie heute ist. Wer das Blog gelesen hat, kennt ihre Geschichte. Wer sie nicht kennt, kann sie in den letzten Monaten des Blogs einfach nachlesen.
Lucille huepft und springt durch ihr Leben mit einer nicht enden wollenden Freude. Alles ist lustig, schön und begeistert sie. Sie liebt Menschen, sie liebt andere Hunde, und deshalb wünschen wir uns fuer sie einen 2. (oder 3. oder 4.) Hund oder Hündin, die gerne auch schon erwachsen sein darf, die noch Freude am Spielen haben sollte, aber die ihr auch als Orientierung in der grossen Welt dienen darf. Sie lehnt sich so gerne an anderen Hunden an, orientiert sich an ihnen und bindet sich ganz eng an sie.
Lucille ist voller Schabernack, sie ist extrem energievoll, und sie kann deshalb schon anstrengend sein, und sie braucht liebevolle Anleitung und ab und an muss man ihr auch Grenzen setzen. Man sollte sich von vornherein darauf einstellen, dass so einiges kaputt gehen wird, wer kann mit 4 Monaten schon zwischen dem teuren Kabel vom iPad und einem Ball unterscheiden?
Ich muss mich korrigieren. Lucille hat Recht, so stimmt das nicht! Das Kabel war der Kater. Und schliesslich, sagt Lucille, liegen meine Stiefel seit 2 Monaten vor ihrer Nase, und ich trage sie immernoch! Sie hat Recht, sie kaut die Dinge durch, aber sie zerstoert sie nicht. Doch wenn man ihr 'Nein' sagt, dann sagt Lucille 'Du meinst, ich soll es unbedingt nocheinmal versuchen? Mach ich doch glatt!' . Sie ist pfiffig, dickköpfig bis stur, eine richtige kleine Alphahuendin, die auch mal ueber die Straenge schlaegt, die aber doch - wenn es im richtigen Ton gesagt wird - grossen Respekt vor den anderen Hunden hat. Sie ist lernfreudig und sie apportiert gerne. Sie kennt Autofahren, und dann wird sie ploetzlich, an langen Arbeitstagen, eine ganz verstaendige Kumpanin, die einen langen Arbeitstag durchhaelt, obwohl nichts tolles passiert und sie viele langweilige Stunden in der Box sitzen muss. Sie kennt die Stadt und findet sie unglaublich spannend, so wie sie alles spannend findet. Sie hat einen Heidenrespekt vor Katzen, denn die einzige Katze die sie kennt verhaut sie immer, und das hat sie sich ganz schnell gemerkt: 'Schaut die Katze dich an, verschwinde bloss so schnell es geht und sitz mucksmäuschenstill in deinem Körbchen'.

Lucille ist im Moment gesundheitlich gut beieinander, aber, wir wissen nicht, ob sie irgendwann einmal wieder Probleme mit ihrem Rückenwirbel bekommen wird. Sie wird nie perfekt laufen, aber sie läuft wie der Sausewind, und sicher würde ihr Schwimmen und andere Übungen helfen, noch stärkere Muskeln in den Hinterbeinen zu bekommen und noch stabiler und sicherer zu werden.
Ihre Menschen müssten sich darüber klar sein dass sie einen gesundheitlichen Schwachpunkt hat, und sie müssten sich sicher sein, dass sie Lucille niemals im Stich lassen, sondern ihr eine OP finanzieren würden, sollte dies je nötig sein.
Vielleicht wird dies nie passieren, mit jedem Hund den man hat kann es morgen ein Problem geben, einen Tumor, einen Unfall.
Aber trotzdem muss man vorher darueber nachdenken, damit man diesem wundervollen Hundekind gerecht wird und ihr wirklich den Himmel auf Erden bereiten kann.

 

 

 

 

 

Schwere Zeiten... Unsere Hunde bitten um Eure Hilfe!!

In Nordspanien hat der Winter Einzug gehalten. In unseren Gehegen liegt Schnee, nachts wird es empfindlich kalt, wenn der Schnee taut, stehen die Hunde in eisigem Matsch.... Wir benötigen DRINGEND und SCHNELL Hilfe, um genügend Stroh zu besorgen, damit den Hunden wenigstens in den Hütten etwas Schutz geboten werden kann. Hinzu kommt, dass die Hunde nun deutlich mehr Futter benötigen, um gegen die Kälte anzukommen. Unsere Futterspenden und Vorräte sind beinahe aufgebraucht ! Unsere Vermittlungszahlen sind im Winter rückläufig, und das Geld, das wir durch Schutzgebühren einnehmen, reicht längst nicht aus, um unsere wartenden Hunde und Neuankömmlinge, die uns mehr oder weniger einfach vor die Tür gesetzt werden - oft in erbärmlichen Gesundheitszustand- mit dem Nötigsten zu versorgen! Viele unserer Schützlinge benötigen aufwändige tierärztliche Behandlung und das zehrt an unseren Mitteln!
Bitte helft uns!! Wir benötigen dringend Futter - und Geldspenden!

 

Seht Eure eigenen Tiere an, wie sie nun glücklicherweise mit vollem Bäuchlein im warmen Körbchen liegen. Denkt daran, woher sie kommen und dass dort noch so viele warten, die ohne unsere und Eure Hilfe verloren sind.

 

Wenn jeder, der diese Zeilen liest, nur einen kleinen Betrag spendet, wäre Großes vollbracht!
Für uns ist es logistisch und auch finanziell am günstigsten, Futter in großen Mengen in Spanien direkt vom Hersteller zu beziehen. Daher sind Geldspenden am effektivsten. Futterspenden nehmen wir natürlich trotzdem gern entgegen. Sie können an unseren Transport-Übergabestellen in 97944 Boxberg oder in 30165 Hannover abgegeben werden. Bitte meldet Euch dafür bei Sabine (Boxberg): sabine.loewenstrom@tiere-in-spanien.de oder bei Steffi (Hannover): steffi@tiere-in-spanien.de

 

Unser Spendenkonto findet Ihr hier.

 

 

 

 

 

Wie lang darf eine Reise sein....

Für unsere kleinen Bretonenwelpen ist es so gut gelaufen! Wir sind überglücklich, dass sie alle am Freitag nach Deutschland reisen dürfen, dass ihnen mit Eurer und unserer Hilfe ein sorgloser Start in ein richtiges erfülltes Hundeleben ermöglicht wird und sie nicht hier im Tierheim aufwachsen müssen. Für sie ist es glimpflich ausgegangen, für sie gibt es ein happy end ohne dass sie je wahrnehmen mussten, in welch aussichts- und hoffnungsloser Lage ihr kleines Leben begonnen hatte. Das einzige, was sie noch trennt von ihrem neuen Leben als geliebte Familienmitglieder, ist eine kurze Reise, eine Nacht in unserem Transporter, ein paar aufregende Stunden..... und dann werden sie angekommen sein in streichelnden Armen an dem Ort, an dem sie sich ihr Leben lang am richtigen Platz fühlen.

Und wie lang muss es dauern für manche andere Hunde..... Wie lang schon ist Ferinas Reise und Suche nach dem richtigen Platz? Nach einem Zuhause, einem Ort ohne Angst und einem Leben in Geborgenheit.... Ferina kam vor einigen Jahren zu uns in die Auffangstation, geprägt nur von panischer Angst vor dem Menschen. Mittlerweile lebt sie schon eine ganze Weile in einer Pflegestelle in Deutschland und hat vieles gelernt, hat tapfer viele Ängste abgebaut und kämpft sich voran in ihrem kleinen Leben. Getrieben immer von dem tiefen Wunsch, der jeder Hundeseele innewohnt.... geliebt zu werden. Aber der Weg ist weit und in einer Pflegestelle mit viel Trubel und mehreren Hunden ist es schwer für einen zarten Hund wie Ferina, sich sicher zu fühlen. Sie bräuchte so dringend einen sicheren Ort und einen geduldigen Menschen, der ihr kleines ängstliches Herz beruhigen kann. 7 Jahre lebt sie schon in unserer Welt, und in sieben Jahren durfte sie noch nicht an einem einzigen Tag das Gefühl kennenlernen, hier "richtig" zu sein, angekommen zu sein, auszuatmen, aufzuatmen, sich fallen zu lassen und neben einem Menschen in seeliger Ruhe und tiefem Vertrauen einzuschlafen.
Irgendwo muss es diesen Ort und diesen Menschen geben. Irgendwann muss Ferinas Reise zu Ende sein....

 

 

Noch keinen guten Vorsatz fürs neue Jahr?

Wir hätten einige wonnige Auswahlmöglichkeiten für Euch!
Unsere Bretonenwelpen brauchen dringend ein Zuhause oder zumindest eine Pflegestelle. Sie sind nun genau im richtigen Alter, in dem sie Bindung zum Menschen aufbauen möchten und sollten. Sie sollten nicht hier aufwachsen, in der Tristesse und Monotonie eines Tierheims, sondern in einem richtigen Zuhause, in dem sie viel lernen und ein erfülltes Hundeleben kennen lernen dürfen!
Es sind goldige proppere Hundekinder, die noch unbekümmert und fröhlich durch die Gitter schauen. Doch mit jedem Tag ihres Älterwerden schwindet auch die Chance auf Vermittlung, und mit jedem Tag ihres Älterwerdens wächst ihre Wahrnehmung, dass die Welt, wie sie sie im Zwinger umgibt, nicht richtig ist für einen Hund, dass sie eingesperrt sind und sich nach Zuwendung, Abenteuer, nach Gerüchen, Spaziergängen, nach Streicheleinheiten, anderen Hunden, nach Leben sehnen....

Wie wäre es mit einem solchen Vorsatz:

  • Jeden Tag drei lange Spaziergänge mit Lionel unternehmen...
  • Mit Lena die Hundeschule besuchen...
  • Lorenzo die Welt zeigen...
  • Mit Loris jeden Tag eine Stunde auf dem Sofa kuscheln...
  • Linus ein Zuhause schenken...
  • Mit Lilia im Kuschelbett schlummern...

 

 

Weihnachtsgruß

"Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende", sagte einst ein griechischer Philosoph.

Und wie Recht hat er auch heute noch.

Ja, es gehört Mut dazu, ein neues vierbeiniges Familienmitglied nur aufgrund eines Fotos, wenn man Glück hat auch nach dem Anschauen eines kurzen Handyfilmchens, bei sich aufzunehmen, sich dafür zu entscheiden, von nun an den neuen Mitbewohner mit allen Ecken und Kanten, mit all seinen Eigenheiten, zu akzeptieren und lieben zu lernen. Die Verantwortung zu übernehmen für ein Tier, dessen Leben bisher nicht so verlaufen ist, wie wir es uns für alle Tiere wünschen. Doch dieser Mut wird belohnt durch das Glück, erleben zu dürfen, wie sich das neue Familienmitglied in unsere Leben einfügt und uns jeden Tag zeigt, dass es richtig war, den Mut dazu zu fassen.

Aber es gehört auch Mut dazu, ein Tier als Pflegestelle bei sich aufzunehmen, jedes Mal in dem Wissen, das ans Herz gewachsene Tier vielleicht schon bald wieder weitergeben zu müssen, es sich aus dem Herzen zu schneiden. Glück ist dann, das Tier in seiner neuen Familie zu sehen, wie es angekommen ist, wie es bleiben darf und zu wissen, jetzt wieder dem nächsten Tier ein Sprungbrett in ein besseres Leben sein zu dürfen.

Und ja, Mut erfordert es auch, die Tiere zu vermitteln, die Verantwortung zu übernehmen für die Zukunft eines Tieres, die passende Familie zu finden und dieser dann das Tier in Obhut zu geben. Manchmal braucht es mehr, manchmal weniger Mut, aber eines ist dem Vermittler gewiss, das tiefe Glücksgefühl, das Tier bei seiner neuen Familie zu wissen, vielleicht sogar dabei zu sein, wenn es übergeben wird. Das ist Glück, pures Glück!

Und nicht zuletzt braucht es auch Mut, aus dem Transporter zu steigen, viele Menschen, sind sie einem wohlgesonnen? Eine völlig neue Welt, ein kleiner riesengroßer Schritt in ein neues Leben......

Doch was würde aller Mut helfen, wieviel Glück wäre möglich, hätten wir sie nicht, all die Menschen, die uns als Mitglieder, durch Patenschaften und durch ihre Spenden unterstützen und die so die Arbeit von TiS erst möglich machen! Ihnen allen ein herzliches Dankeschön und bleiben Sie uns treu!

 

Liebe Freunde und Unterstützer von Tiere in Spanien e.V.,

wir wünschen Ihnen und Ihren Familien, und natürlich all Ihren vierbeinigen Mitbewohnern, ein frohes und friedliches Weihnachtsfest und alles Gute für 2015!

Sie haben uns und unsere Tiere auch dieses Jahr wieder auf vielfältigste Art und Weise unterstützt, nur so können wir auch weiter den Tieren in Spanien zu einer besseren Zukunft verhelfen!

Darum bitten wir Sie: Bleiben Sie mutig, bleiben Sie an unserer Seite, die Tiere werden es Ihnen auch im nächsten Jahr mit glücklichen Momenten danken!

 

Ihr Tiere in Spanien Team

 

 

 

 


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Stand: 06.09.2014

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Die unsichtbaren Hunde aus der hinteren Reihe

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