Antje's-Tagebuch

 

Antje

 

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Wie lang darf eine Reise sein....

Für unsere kleinen Bretonenwelpen ist es so gut gelaufen! Wir sind überglücklich, dass sie alle am Freitag nach Deutschland reisen dürfen, dass ihnen mit Eurer und unserer Hilfe ein sorgloser Start in ein richtiges erfülltes Hundeleben ermöglicht wird und sie nicht hier im Tierheim aufwachsen müssen. Für sie ist es glimpflich ausgegangen, für sie gibt es ein happy end ohne dass sie je wahrnehmen mussten, in welch aussichts- und hoffnungsloser Lage ihr kleines Leben begonnen hatte. Das einzige, was sie noch trennt von ihrem neuen Leben als geliebte Familienmitglieder, ist eine kurze Reise, eine Nacht in unserem Transporter, ein paar aufregende Stunden..... und dann werden sie angekommen sein in streichelnden Armen an dem Ort, an dem sie sich ihr Leben lang am richtigen Platz fühlen.

Und wie lang muss es dauern für manche andere Hunde..... Wie lang schon ist Ferinas Reise und Suche nach dem richtigen Platz? Nach einem Zuhause, einem Ort ohne Angst und einem Leben in Geborgenheit.... Ferina kam vor einigen Jahren zu uns in die Auffangstation, geprägt nur von panischer Angst vor dem Menschen. Mittlerweile lebt sie schon eine ganze Weile in einer Pflegestelle in Deutschland und hat vieles gelernt, hat tapfer viele Ängste abgebaut und kämpft sich voran in ihrem kleinen Leben. Getrieben immer von dem tiefen Wunsch, der jeder Hundeseele innewohnt.... geliebt zu werden. Aber der Weg ist weit und in einer Pflegestelle mit viel Trubel und mehreren Hunden ist es schwer für einen zarten Hund wie Ferina, sich sicher zu fühlen. Sie bräuchte so dringend einen sicheren Ort und einen geduldigen Menschen, der ihr kleines ängstliches Herz beruhigen kann. 7 Jahre lebt sie schon in unserer Welt, und in sieben Jahren durfte sie noch nicht an einem einzigen Tag das Gefühl kennenlernen, hier "richtig" zu sein, angekommen zu sein, auszuatmen, aufzuatmen, sich fallen zu lassen und neben einem Menschen in seeliger Ruhe und tiefem Vertrauen einzuschlafen.
Irgendwo muss es diesen Ort und diesen Menschen geben. Irgendwann muss Ferinas Reise zu Ende sein....

 

 

Noch keinen guten Vorsatz fürs neue Jahr?

Wir hätten einige wonnige Auswahlmöglichkeiten für Euch!
Unsere Bretonenwelpen brauchen dringend ein Zuhause oder zumindest eine Pflegestelle. Sie sind nun genau im richtigen Alter, in dem sie Bindung zum Menschen aufbauen möchten und sollten. Sie sollten nicht hier aufwachsen, in der Tristesse und Monotonie eines Tierheims, sondern in einem richtigen Zuhause, in dem sie viel lernen und ein erfülltes Hundeleben kennen lernen dürfen!
Es sind goldige proppere Hundekinder, die noch unbekümmert und fröhlich durch die Gitter schauen. Doch mit jedem Tag ihres Älterwerden schwindet auch die Chance auf Vermittlung, und mit jedem Tag ihres Älterwerdens wächst ihre Wahrnehmung, dass die Welt, wie sie sie im Zwinger umgibt, nicht richtig ist für einen Hund, dass sie eingesperrt sind und sich nach Zuwendung, Abenteuer, nach Gerüchen, Spaziergängen, nach Streicheleinheiten, anderen Hunden, nach Leben sehnen....

Wie wäre es mit einem solchen Vorsatz:

  • Jeden Tag drei lange Spaziergänge mit Lionel unternehmen...
  • Mit Lena die Hundeschule besuchen...
  • Lorenzo die Welt zeigen...
  • Mit Loris jeden Tag eine Stunde auf dem Sofa kuscheln...
  • Linus ein Zuhause schenken...
  • Mit Lilia im Kuschelbett schlummern...

 

 

Weihnachtsgruß

"Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende", sagte einst ein griechischer Philosoph.

Und wie Recht hat er auch heute noch.

Ja, es gehört Mut dazu, ein neues vierbeiniges Familienmitglied nur aufgrund eines Fotos, wenn man Glück hat auch nach dem Anschauen eines kurzen Handyfilmchens, bei sich aufzunehmen, sich dafür zu entscheiden, von nun an den neuen Mitbewohner mit allen Ecken und Kanten, mit all seinen Eigenheiten, zu akzeptieren und lieben zu lernen. Die Verantwortung zu übernehmen für ein Tier, dessen Leben bisher nicht so verlaufen ist, wie wir es uns für alle Tiere wünschen. Doch dieser Mut wird belohnt durch das Glück, erleben zu dürfen, wie sich das neue Familienmitglied in unsere Leben einfügt und uns jeden Tag zeigt, dass es richtig war, den Mut dazu zu fassen.

Aber es gehört auch Mut dazu, ein Tier als Pflegestelle bei sich aufzunehmen, jedes Mal in dem Wissen, das ans Herz gewachsene Tier vielleicht schon bald wieder weitergeben zu müssen, es sich aus dem Herzen zu schneiden. Glück ist dann, das Tier in seiner neuen Familie zu sehen, wie es angekommen ist, wie es bleiben darf und zu wissen, jetzt wieder dem nächsten Tier ein Sprungbrett in ein besseres Leben sein zu dürfen.

Und ja, Mut erfordert es auch, die Tiere zu vermitteln, die Verantwortung zu übernehmen für die Zukunft eines Tieres, die passende Familie zu finden und dieser dann das Tier in Obhut zu geben. Manchmal braucht es mehr, manchmal weniger Mut, aber eines ist dem Vermittler gewiss, das tiefe Glücksgefühl, das Tier bei seiner neuen Familie zu wissen, vielleicht sogar dabei zu sein, wenn es übergeben wird. Das ist Glück, pures Glück!

Und nicht zuletzt braucht es auch Mut, aus dem Transporter zu steigen, viele Menschen, sind sie einem wohlgesonnen? Eine völlig neue Welt, ein kleiner riesengroßer Schritt in ein neues Leben......

Doch was würde aller Mut helfen, wieviel Glück wäre möglich, hätten wir sie nicht, all die Menschen, die uns als Mitglieder, durch Patenschaften und durch ihre Spenden unterstützen und die so die Arbeit von TiS erst möglich machen! Ihnen allen ein herzliches Dankeschön und bleiben Sie uns treu!

 

Liebe Freunde und Unterstützer von Tiere in Spanien e.V.,

wir wünschen Ihnen und Ihren Familien, und natürlich all Ihren vierbeinigen Mitbewohnern, ein frohes und friedliches Weihnachtsfest und alles Gute für 2015!

Sie haben uns und unsere Tiere auch dieses Jahr wieder auf vielfältigste Art und Weise unterstützt, nur so können wir auch weiter den Tieren in Spanien zu einer besseren Zukunft verhelfen!

Darum bitten wir Sie: Bleiben Sie mutig, bleiben Sie an unserer Seite, die Tiere werden es Ihnen auch im nächsten Jahr mit glücklichen Momenten danken!

 

Ihr Tiere in Spanien Team

 

 

 

An Sonia...


Liebe Sonia,
ich schreibe dir Zeilen, die Du selbst nie lesen oder hören wirst, aber vielleicht erreichen meine Gedanken Dein Herz und vielleicht erreichen sie das Herz eines Menschen, der Dir helfen möchte....
Seit 10 Jahren bist Du auf der Erde, seit 10 Jahren ungeachtet von den Menschen, auf Dich selbst gestellt, 8 harte Jahre lebtest Du auf dem Gelände einer alten Fabrik, von Menschen dort eingesperrt und kaum versorgt, um das Gelände zu "bewachen". Als sie Dich nicht mehr brauchen konnten, wollten sie Dich töten lassen.... und so retteten wir Dich in letzter Sekunde. 2 Jahre bist du nun in unserem Heim.... Was habe ich alles getan in diesen 10 Jahren? Was ist alles passiert? Wie viele schöne Tage gab es in meinem Leben... Wie viel Glück.... Und bei Dir ? Jeder Tag ein Kampf ums Leben, jeder Tag voller Entbehrung, Hitze, Kälte, Hunger, Angst... Sehnsucht nach einem geborgenen, warmen, weichen Platz. Sehnsucht nach der Liebe eines Menschen..
Nun bist Du alt, und wir können nicht mehr für Dich tun, als Dich zu füttern, zu versorgen, und Dir die wenige Zuwendung geben, die unter den Umständen hier möglich ist, vielleicht ein Blick, ein paar Worte am Tag....
Ich wünsche mir, dass Dein Leben so nicht endet. Dass Du nicht stirbst in diesem Winter, als alter, einsamer, schwarzer Hund in einem armseligen Tierheim. Ohne je ein Zuhause gehabt zu haben, ohne je dem Menschen begegnet zu sein, der Dich liebt.
Mehr bleibt mir nicht, als das zu wünschen, es aufzuschreiben, Dir meine Gedanken zu schicken... liebe alte Sonia.

 

Mit dem Herzen sehen...


Wir möchten diesen Platz ganz oben auf unserer Seite, in der ersten Reihe und am ehesten sichtbar, solchen Hunden widmen, deren Leben sich bisher immer in der „hinteren Reihe“ abgespielt hat, die nie eine Chance hatten, nie gesehen werden, bei uns schon lange lange warten oder aufgrund besonderer Umstände nicht so leicht zu vermitteln sind....
Es sind Hunde, die entweder ein kleines Handicap mitbringen, vielleicht schon älter sind, sich im Laufe der Jahre, die sie trostlos im Tierheim verbringen mussten, mit Leishmaniose infiziert haben oder die einfach für Besucher unserer Homepage „unsichtbar“ zu sein scheinen...
Es sind die, die uns ganz besonders am Herzen liegen und für die eine Vermittlung in ein schönes Zuhause so dringend nötig wäre.
Für die, die sehnsüchtig warten und dem Menschen so ganz besonders zugetan sind, ist es sehr schwer in der notdürftigen, eintönigen Unterbringung in unseren Stationen ein Leben zu fristen. Ebenso für die, die alt sind oder krank, und die liebevoll umsorgt und betreut in einem schönen Zuhause so viel viel mal besser aufgehoben wären und gesund werden könnten....
Und die, denen Angst und Misstrauen bisher den Weg zum Menschen versperren.... auch ihre Chancen stehen schlecht, brauchen sie doch besonders geduldige und hundeerfahrene Menschen, um lernen zu können, wie schön das Leben sein kann und dass es auch Gutes zu erfahren gibt....

Schaut sie Euch an, unsere Sorgenkinder, die soviel Freude bringen möchten in das Leben eines Menschen... Schaut hin mit den Augen und mit dem Herzen....
Vielleicht gibt es einen Platz für Sie ?

Hier finden Sie sie.



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Stand: 06.09.2014

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Die unsichtbaren Hunde aus der hinteren Reihe

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